Nach mehr als 70 Caches fangen wir nun doch an, zu sortieren. Bislang hatten wir alles, was interessant war, in unserer unmittelbaren Umgebung oder auf unserer ausgesuchten Tagesroute lagen, angefahren, gesucht und geloggt. Dabei haben wir viele schöne Stellen, historische Ereignisse und verschiedenste Versteckmöglichkeiten kennengelernt undvieles Aspekte des Cache-Hebens und -Versteckens zu beachten gelernt.
Heute aber merkten wir, dass nicht mehr jede Dose uns reizt. Ursache war ein Micro, der unter einem Baum mitten in einem Siedlungsgebiet lag und zwar auch noch so, dass er von allen Himmelsrichtungen beobachtbar war. Hinzu kam, dass der Cache fast direkt vor der Haustür des Owners / der Ownerin liegt, so dass er / sie jeden bei seinen Besuchen direkt beobachten kann. Für den Leger / die Legerin ist dies zwar sehr interessant (den Gedanken hatten wir auch schon), aber wer will sich als “normaler” und “ordentlicher” Cacher schon beim Suchen über die Schulter schauen lassen? Wir nicht!
Somit sind wir an dem Cachewirt vorbeigefahren und haben diese Dose links liegen gelassen. Auch zukünftig werden wir sie ignorieren, da dies nicht mehr unserem Sinn von Geocaching entspricht.
Ich denke, größere Touren mit 6, 7 oder noch mehr Dosen werden wir zukünftig auch nur noch selten durchführen ( Ausnahme: alle Dosen sind entlang eines wunderschönen Weges – bspw. dem Hooksieler Tief gelegt)